| St. Bartholomäuskapelle: Alte Kirche. | |||
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![]() Die St. Georgenkirche - Aufnahme um 1890 |
St. Georgenkirche: Mit dem Bau der jetzigen St. Georgenkirche wird um 1290 begonnen. Es entsteht ein großer mit Backsteinen errichteter gotischer Hallenbau mit einem mächtigen Turm. Hohe schmale Fenster, die mehrfach senkrecht gegliedert sind, bringen Licht in den Innenraum. Diese Fenster gliedern gemeinsam mit Strebepfeilern und fünf Portalen die Seitenwände. Der vieleckige Chorumgang und die beiden Anbauten kommen etwa 150 Jahre später dazu. Die Anbauten haben mit hellen Blenden und dunklem Maßwerk geschmückte Ziergiebel. Auf dem | ||
| Dach
befindet sich bis in das 18. Jahrhundert hinein ein Dachreiter. Die Kanzel
der Kirche von 1580, das Ratsgestühl von 1608 und 1623 und die Reste eines
Altars von 1421 sind Kunstwerke von großem Wert. Basilika Dachreiter Päpstlicher Aufruf zum Wiederaufbau der St. Georgenkirche Portale der St. Georgenkirche Turm der St. Georgenkirche |
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| St. Gertrudenkapelle: Vor dem Neuen Tor, etwa auf dem Platz der heutigen Grünanlage, steht früher die St. Gertrudenkapelle, eine Bleibe für arme Leute. Sie wird wohl im Verlauf des 18. Jahrhunderts abgerissen. Auf dem Armenfriedhof dieser Kapelle wird 1795 der Ratsapotheker und Stadphysikus Ebeling auf eigenen Wunsch beigesetzt. Ebeling | |||
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St. Josephskirche: Die St. Josephskirche wird 1913 geweiht. Sie ist in Ziegelbauweise errichtet worden. Um das Bauwerk verläuft unter der Traufe ein mit Ziegeln gestalteter Fries, der auf der Straßenseite helle Blenden hat. Über dem Portal befindet sich ein farbiges, teilweise als Mosaik ausgeführtes, Wandbild des Kirchenpatrons und der Inschrift "Ite ad Joseph". Der Turm hat eine dem Barock nachempfundene Kuppel mit einer Laterne, die in eine hochragende Spitze mit einem verzierten Kreuz endet. | ||
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![]() Die St. Marienkirche, die Sakristei neben dem Chor ist noch vorhanden - Aufnahme um 1890 |
St. Marienkirche: Die St. Marienkirche, die Kirche der Neustadt Parchim, wird 1278 geweiht. Sie ist mit ihrem gedrungenen Bau und dem massigen Turm noch dem romanischen Baustil verbunden; aber die spitzen Fenster- und Portalbogen und die Gewölbe im Innern sind schon Merkmale der Gotik. Ein Rundbogenfries aus Formziegeln umläuft drei Seiten des Langhauses. Die Giebel des Langhauses und des Chores werden durch helle Blenden gegliedert. Der Anbau entsteht im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts. M. Cordesius berichtet dazu in seiner 1670 erschienenen Parchimer Chronik:" Nach Norden ist ein Theil an die Kirchan-gebauet/ sol auff Beforderung und Kosten der Tuch- | ||
| macher und Schuster volfüret seyn." Der Altar der Kirche aus dem Ende des 15. Jahrhunderts stammt vermutlich aus dem aufgegebenen Parchimer Franziskanerkloster. Auf den Bildtafeln des Altars sind auch Darstellungen von Menschen bei land-wirtschaftlichen Arbeiten zu sehen; dieses kommt zur Entstehungszeit des Altars selten vor. Sehr wertvoll ist auch eine bronzene Tauffünte von 1365. Formziegel Portale der St. Marienkirche Turm der St. Marienkirche | |||
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| St. Marienstraße: Benennung der Straße, die westlich der Kirche verläuft und die Mühlenstraße mit der Straße Auf dem Brook verbindet.. Der Abschnitt von der Langen Straße bis Auf dem Brook wird im Stadtplan von 1828/29 als Fabrikstraße bezeichnet, denn sie führt zur früheren Zichorienfabrik hin. Die Häuser auf der Seite zur Mühlenstraße haben damals die Anschrift An der Marienkirche. Im Adreßbuch von 1891 hat dann der gesamte Straßenzug die Benennung St. Marienstraße. | |||
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St.
Nikolaikapelle: Bei St. Nikolai ist
seit 1933 die Benennung der Straße zwischen dem Wiesenring, dem
Möderitzer Weg und der Schweriner Straße. Die Bezeichnung kommt von
der schon 1293 erwähnten St. Nikolaikapelle, die seinerzeit auf dem
Platz gegenüber dem heutigen Schlachthof steht. Mit der Kapelle ist
damals ein großer Wirtschaftshof verbunden. Diese Stiftung ist
nacheinander Siechenhaus, und zwar besonders für Personen mit
ansteckenden Krankheiten, und Armenhaus. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts
werden die Kapelle und die übrigen Gebäude abgebrochen. In neueren
Stadtplänen wird die Straße als St.
Nikolai - ohne "bei" -
bezeichnet. Krankenhaus |
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