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Acker = und Wiesenflächen:
In Parchim sind mit jedem Hausgrundstück, das seinerzeit im amtlichen
Verkehr als Erbe bezeichnet wird, bis 1849 bestimmte Acker= und
Wiesenflächen auf der städtischen Feldmark untrennbar verbunden. Die zu
einem vollen Erbe gehörende Ackerfläche ist im Durchschnitt 10 Morgen
(etwa 6,5 Hektar) groß; sie liegt aber zerstreut auf der ganzen
Stadtfeldmark. Es gibt auch halbe und noch weiter unterteilte Erben.
Alle Besitzer von Erben betreiben neben ihrem Beruf im gewissen Umfang
noch eine Feld=und Viehwirtschaft. Diese bietet ihnen in schlechten
Zeiten eine gewisse Sicherheit für ihren Lebensunterhalt. Es wird
manches Mal darüber geklagt, daß die Handwerker durch die
Bewirtschaftung ihrer Felder teilweise davon abgehalten werden, ihren
ursprünglichen Beruf erfolgreich auszuüben. Fuhrleute und Ackerbürger Handwerker und Ackerbürger |
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Ad`borshagen:
Die volkstümliche Bezeichnung für ein nordöstlich der Stadt gelegenes
früheres Scheunenviertel. Hier gibt es wohl seiner Zeit viele Störche
(Storch: plattdeutsch Adebor). Scheunen |
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| Adolf-Diesterweg-Schule: Das Schulgebäude auf dem Mönchhof mit der Schmalseite zum Fischerdamm. wird 1872/73 für die Mittelschule errichtet. Diesen Namen trägt die Schule seit 1949. Mittelschule | |||
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Adreßbücher:
Parchimer Adreßbücher, früher teilweise als
Wohnungsanzeiger bezeichnet, gibt es von 1865 bis 1937. Im Durchschnitt
wird alle fünf Jahre ein neues Adreßbuch ver-öffentlicht.
Diese Bücher haben meistens fünf Untergliederungen
(1.Verzeichnis der Behörden, Kirchen, Schulen und Vereine;
2.alphabetisches Verzeichnis der Einwohner; |
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![]() Ein Blick in die Ausstellung |
Agrarhistorische Sammlung:
Im Gebäude der LEB Parchim e.V. (Landwirtschaftliche Erwachsenen-bildung), Alte Mauerstraße Nr.25, befindet sich eine
agrarhistorische Sammlung. Diese enthält eine um-fangreiche Auswahl und
Zusammenstellung von Werk-zeugen, Geräten und anderen Sachzeugen, die im
Verlauf der Geschichte von den Menschen in unserer Gegend bei der
Erzeugung von landwirtschaftlichen Gütern benutzt werden . |
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| Ahnwendung: Der Flurname für ein Feldstück im Parchimer Mittelfeld; es liegt auf der Fläche zwischen den Landstraßen nach Paarsch und Siggelkow. Allgemein sind Ahnwendung oder Wendung Bezeichnungen für die Schmalseiten eines Ackerstückes, wo der Pflug gewendet wird. | |||
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| Akzise: An den drei Eingängen zur Stadt wird bis 1863 von Torschreibern, die großherzogliche Steuer-Unterbediente sind, eine Akzise erhoben. Die Akzise ist eine Steuer, die von auswärtigen Handelsreisenden auf eingeführte Waren und Güter erhoben wird. Stadtmauer Stadttore | |||
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