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Entwicklungsgeschichte der Stadt Parchim von 1900 bis heute |
| 1905 |
Eröffnung des neuen Krankenhauses am See. Die Chaussee Parchim - Siggelkow - Groß Pankow wird für den Verkehr freigegeben. |
| 1906/07 |
Beginn der Arbeiten an der Kanalisierung der Stadt. Das Wasserwerk entsteht. |
| 1910 | Einwohnerzahl: 12804. |
| 1914 |
Ausbruch des ersten Weltkrieges. Am Buchholz entstehen Lazarettbaracken, auf dem Großen Exerzierplatz ein Kriegsgefangenenlager. |
| 1918 |
November: Kriegsende - ein Arbeiter- und Soldatenrat übernimmt zeitweise die Macht in Parchim. |
| 1919 |
An die Stelle der Stadtverfassung von 1832/48 tritt die Mecklenburgische Städteordnung vom 18. Juli 1919. |
| 1921 | verlegt die Verwaltung des Amtes Neustadt ihren Sitz nach Parchim. |
| 1921/22 |
schließt die Stadt Stromlieferungsverträge mit den Landeselektrizitätswerken. |
| 1922 | Einweihung des Neuen Friedhofes an der Lübzer Chaussee. |
| 1925 |
Das Amt (der Kreis) Parchim mit Sitz in Parchim entsteht. Ihm gehören die Städte Parchim, Lübz, Plau und Goldberg mit den umliegenden Landgemeinden an. |
| 1926 | Parchim feiert 700 Jahre Stadtrecht |
| Ab 1932 |
Verstärkter Wohnungsbau hinter den Kasernen zwischen Brunnenallee und Elde, am Möderitzer Weg (1934), und am Dammer Weg (1936) |
| 1934 | Errichtung der städtischen Sparkasse am Schuhmarkt. |
| 1935/36 | Bau des Landratsamtes am Moltkeplatz |
| 1936/37 | Kasernenneubauten hinter den Pferdeställen und der Flörkestr. |
| 1936/38 |
Elderegulierung ab Plau bis Parchim und Neubau einer breiten Straßenbrücke und einer modernen Schleusenanlage in Parchim. |
| 1937/39 | Bau eines Flugplatzes auf dem Gelände des alten Exerzierplatzes. |
| 1937/38 |
Um- und Erweiterungsbau des Krankenhauses. Entstehung der Einfamilienhaussiedlung hinter dem alten Friedhof. |
| 1938 |
November - "Kristallnacht" auch in Parchim; die Ausschreitungen gelten der Synagoge in der Rosenstraße, und alteingesessenen jüdischen Mitbürgern. Die Tuchfabrik, die Kaufhäuser Ascher und Ehrlich sowie andere Betriebe waren bereits vorher "arisiert" worden. |
| 1939 |
Einwohnerzahl: 15386. Beginn des zweiten Weltkrieges, der viel Leid über die Stadt und seine Bewohner bringt. |
| 1941/42 | Schulen werden als Lazarette eingerichtet. |
| 1943 |
In Parchim suchen viele Bombenopfer, vor allem aus Hamburg Zuflucht, Schulen werden vorübergehend als Sammellager benutzt. |
| 1945 |
Januar - April: Die Flüchtlingsströme aus Ostpreußen und Pommern erreichen die Stadt, viele der Flüchtlinge ziehen weiter gen Westen. |
| 1945 |
3. Mai - Einmarsch der Roten Armee in Parchim. In den folgenden Monaten etabliert sich eine neue "antifaschistisch-demokratische Ordnung". Die Stadt wurde kampflos übergeben. |
| 1946 | Gründung eines Kulturamtes |
| 1947 |
Die Umstellung der Straßenbeleuchtung von Gas auf elektrischen Strom beginnt. |
| 1949 | Eröffnung des ersten HO-Kaufhauses in Parchim (30. 04. 1949). |
| 1952 |
Im Zuge der Neuordnung der staatlichen Verwaltung werden die Städte Lübz, Plau und Goldberg mit umliegenden Landgemeinden aus dem Kreise Parchim ausgegliedert und in Lübz eine neue Kreisverwaltung geschaffen. |
| 1955 |
Bildung der ersten Produktionsgenossenschaft des Handwerks, ab 1960 folgen weitere. |
| 1956/57 |
Fertigstellung der ersten Wohneinheiten
(AWG - Bauten) am Siggelkower Weg (Ostring). |
| 1958 | Das Volkseigene Gut entsteht. |
| 1961 |
Aufbau des Gasbetonwerks an der Sternberger Chaussee, jenseits der Darzer Weiche. |
| 1963 | Baubeginn der Parchimer Weststadt |
| 1967 |
wird der Aufbau der Weststadt auf einer Fläche von fast 40 ha beschlossen. Von 1970 - 73 werden hier zunächst 1600 Wohnungen, zwei Oberschulen, eine Turnhalle und anders öffentliche Einrichtungen geschaffen, in den 80ziger Jahren werden weitere Wohnblocks errichtet. |
| 1967 |
Fertigstellung des ersten Bauabschnittes der neuen Umgehungsstraße zwischen Lübzer Chaussee und Ostring. |
| 1968/69 | Das Hydraulikwerk Nord entsteht an der Ludwigsluster Chaussee. |
| 1970 |
Im Dezember wird die neue Eldebrücke - Verbindung zwischen Ziegeleiweg und dem Südring - dem Verkehr übergeben. Im Mai 1971 Eröffnung der vorläufigen Umgehungsstrecke. |
| 1974/75 |
In zunehmendem Maße beginnt der
Abriss baufälliger Häuser. Einwohnerzahl rund 23000. |
| 1976 | Parchim feiert 750 Jahre Stadtrecht. |
| 1989 | Massendemonstrationen im Rahmen der friedlichen Revolution |
| 1990 |
erste freie Kommunalwahlen
nach 1949, Städtepartnerschaftsvertrag mit Neumünster |
| 1980 bis 1990 |
Viele alte Fachwerkhäuser an Hauptstraßen und Plätzen werden erfolgreich renoviert und rekonstruiert, einige der Baulücken in der Altstadt durch Neubauten geschlossen. |
| 1993 |
Einweihung
des neuen Gewerbegebietes im Norden der Stadt, vollständiger Abzug der GUS-Streitkräfte aus Parchim |
| 1994 |
Parchim
wird Kreisstadt des neuen Landkreises Parchim. Einwohnerzahl rund 22000. |
| 1995 | 825 Jahrfeier zur ersten urkundlichen Erwähnung der Burg Parchim |
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